SA`MAA`TAH-Schritte

Überblick Fragen/AntwortenSA`MAA`TAH-Schritte
Sophia gefragt vor 3 Jahren

Lieber Meister Laotse,
seit so vielen Jahren gehe ich meinen Weg und bin absolut unzufrieden mit meiner Wahrnehmung. So gerne würde ich in den Meditationen in die Tiefe eintauchen, mich mit meinem ganzen Sein auf die Schritte einlassen. Doch außer Zweifel mir selbst gegenüber und Ärger über meine Situation, hat sich in all den Jahren nichts verändert, hin zu mehr wahrnehmen. Ich sehe nach wie vor überhaupt nichts und ich fühle auch nichts. Und das macht es mir nicht einfach, die Schritte zu vollziehen. Ich fühle mich da benachteiligt, da ich denke, dass dabei die Absicht nicht so sehr erkennbar ist, so wie es sein könnte.
Auf die Sa`Maa`Tah-Schritte freue ich mich schon. Doch merke ich, dass die Angst sich meldet, weil ich dann gewisse Aufgaben nicht durchführen kann. So bin ich schon auf der goldenen Brücke gescheitert, weil ich die Fragen meiner Seele nicht beantworten konnte.
Ganz aktuell sprach Sangitar aus, dass wenn Jemand die Energien in sich nicht fühlen kann, hier fehl am Platz ist. Ich fand das sehr verletzend!
Frage mich, ob die Sa´Maa`Tah-Schritte was für mich sind, auch wenn ich gewisse Aufgaben nicht durchführen kann oder ob ich hier tatsächlich fehl am Platz bin?
Ein großes An`Anasha.
 
 

1 Antwort
Laotse beantwortet vor 3 Jahren

Mein liebes hohes Licht auf SOL’A’VANA, ich grüsse dich – Laotse – mit einem Herzen aus Gold,  Omar Ta Satt.
 
Sehr ausgedeht in deinem Licht bist du und ich kann dir sagen, dass du eine starke Absicht trägst, die sich vor allem durch deine tiefe Sehnsucht fühlbar wird. Und du fühlst das sehr stark – und du möchtest mir sagen, dass du nichts fühlst. Glaube mir, das ist ein Muster deines Verstandes, dass du dir einreden lässt, dass dem so ist.
 
Wie fühlst du Vertrauen? Wie fühlt sich das an für dich? Vertrauen ist der Königsweg, es ist der Weg  zum Tempel SA’MAA’TAH. Tiefes Vertrauen, dass sich alles so zeigt, wie es für dich richtig ist. Es geht dabei nur um dich. Blicke nicht auf andere, vergleiche nicht. Dieses Vertrauen würde dir tiefe Ruhe schenken. Vertrauen entsteht nicht durch Wahrnehmung oder Beweise. Zu vertrauen, ist ein Entschluss. Du bist MONA’OHA. Du trägst das entzündete MONA’OHA in dir. Die Sehnsucht, die du so stark fühlst, die manchmal in Verzweiflung umschlägt, ist weil du auf der Suche nach deinem Platz bist, den du noch nicht glaubst gefunden zu haben. Doch ich sage dir: längst hast du ihn gefunden. Doch hast du ihn noch nicht als den deinen erkannt und angenommen. Oftmals fühlst du Einsamkeit und immer dann sind wir besondern nah bei dir, denn es ist die höchste Absicht, es ist die Sehnsucht. Setze dieser Sehnsucht immer wieder das tiefe Vertrauen gegenüber. Denn es ist eine Energie, zwei Seiten einer Münze.
 
Lasse mit dem mystischen Heilgeist und den Worten die heilen und MOHA’RA sich dieses Muster des Verstandes auflösen, das dich hindert zu vertrauen, einfach zu vertrauen. Gehe deinen Weg unerschütterlich. Ich bin bei dir und die 36 Hohen Räte des Lichtes ebenso.
 
An’Anasha für deine Liebe
Laotse